Überfleissig

Niströhren gefüllt

Nachdem die Bienen nun schon ca. 3 Wochen fleissig Ihre Brutröhren besetzt haben, haben Sie angefangen auch die Zwischenräume zwischen den Röhren zu verschliessen. Zuerst dachte ich eine kleinere Bienenart wäre auch noch eingezogen und hätte die Zwischenräume genutzt. Ich konnte jedoch die eigentlichen Mieter bei Verschliessen der Ritzen beobachten. Schädlich ist dies sicher nicht, nur arbeitsintensiv. 🙂

Fleissige Bienen bei der Arbeit

Niströhre

Endlich ist das Wetter stabil, sodaß sich einige meiner Bienchen nun doch noch aus Ihren Kokons heraus getraut haben. Seit ein paar Tagen herrscht reger Flugverkehr rund um die Nisthilfe auf dem Balkon. Eine der Bienen war sogar schon so fleissig und hat ihre Niströhre verschlossen. Es ist interessant zu beobachten, das sich die Bienen untereinander doch recht oft streiten und sich vor der Nisthilfe ins Gehege kommen. Oft verkeilen sich zwei im Flug und stürzen dann zu Boden. Ist bis jetzt aber immer gut gegangen. Nicht so gut war allerdings, als ich eines Abends nach Hause kam und einen Kokon auf dem Boden sah. Leider steckte in dem Kokon noch eine Biene. Sie hat es offensichtlich nicht geschafft den Kokon soweit aufzubeissen, das sie selbstständig schlüpfen konnte. Meine sofortige „Not OP“ mit der Nagelschere hat ihr leider nicht mehr geholfen. 🙁 Nun liegt sie friedlich zwischen den Lavendelstängeln.

tote Biene
Biene hat es nicht selbst aus dem Kokon geschafft.
Quelle: Hans Binsner

Vom Bau meiner Nisthilfe für den Garten, hatte ich noch einige Schilfröhrchen übrig. Da ich das Bienenhaus ja in Modulbauweise erstellt habe, habe ich auch noch ein passendes Gehäuse. Wäre doch schade wenn beides im Keller liegen würde 😉

Also habe ich schnell noch eine weitere Nisthilfe für den Balkon gemacht, damit dort evtl. auch kleinere Wildbienenarten ihr Zuhause finden.

Neue Nisthilfe
Eine zweite Nisthilfe auf dem Balkon
Quelle: Hans Binsner

Das Bienenhaus ist fertig

Bienenhaus bereit

Nachdem der Wettergott nun endlich ein einsehen mit uns hat, konnte ich das Bienenhaus fertigstellen und am Aufstellort anbringen. Wie bereits im Baubericht beschrieben, habe ich verschiedene Module für diese Nisthilfe vorgesehen. Das 30x15cm große Modul im unteren Bereich habe ich mit Schiefersplit gefüllt. Die Idee hierbei ist, das sich die Insekten an den Steinen aufwärmen können. Ich rechne hier nicht mit einer Besiedelung.

Links darüber habe ich ein Modul (15x15cm) gefüllt mit lehmigen Sand, eingebracht. Ich habe hier normalen Spielsand verwendet und Lehmpulver im Verhältnis 10:1 untergemischt. Die Oberfläche ist nur so hart das man mit dem Fingernagel leicht die Oberfläche ankratzen kann. Zusätzlich habe ich 3 Löcher je ca. 5mm gebohrt, die den Bienen als Starthilfe zum Bau Ihrer Nester dienen sollen.

Das Modul daneben habe ich mit 9cm langen Schilfrohren mit unterschiedlichem Durchmesser bestückt. Jedes Rohr habe ich mit einem Pfeifenreiniger gesäubert und wo nötig mit einem Schraubendreher durchstochen.

Die beiden oberen Module sind mit 9cm langen Pappröhren gefüllt. Ich habe hier Durchmesser von 4, 6, 8 und 10mm verwendet.

Ganz oben unter dem Dach ist nun noch Platz für zwei weitere Module, die ich bei Bedarf ergänzen werde. Ich denke aber nicht das nötig wird, zumal die oberen Bereiche durch das vorgezogene Dach doch recht stark beschattet werden. Hier habe ich lange überlegt ob ich statt der Holzplatte eine Plexiglassscheibe verwenden soll.

Die Nisthilfe ist in Richtung Südosten ausgerichtet und somit gut vor Regen von vorn geschützt. Leider ist der Platz insgesamt relativ schattig. Ich hoffe aber das es reichen wird.

Bienenhaus bereit
Das fertige Bienenhaus aufgehängt.
Quelle: Hans Binsner

 

Minus vier Grad

So langsam mache ich mir Sorgen.  Heute Nacht hatte es wieder vier Grad unter Null. Es soll zwar heute schön werden, der Rest der Woche aber schon wieder nicht. Von meinen Mauerbienen ist bislang nichts zu sehen.  Die Kokons liegen weiterhin in der Schlupfbox. Das einzige was mich hoffen lässt, ist das die Bienen vom letzten Jahr im Nistblock auch noch nicht ausgeflogen sind. Vielleicht ist es einfach noch nicht lange genug am Stück warm.

Schnee ??

Ich dachte ich spinne als ich heute morgen aus dem Fenster gesehen habe…. alles weiß.

Nun wird es wohl nichts mit dem Schwärmen der Bienchen. Ich hoffe die kommen überhaupt noch aus Ihrem Kokon heraus.

Das erste Männchen

Hurra, zufällig stand ich am Balkon als aus dem Schlupfkarton das erste? Männchen rausgekrabbelt ist. Leider hatte ich keine Kamera zur Hand. Allerdings ist der Gute nach kurzem Umschauen in die Lüfte gestiegen und war seither nicht mehr gesehen 🙁

Hmm, und ich dachte mein „Grand Hotel“ findet anklang….

Erdbeerbaum

Zugegeben, dieser Artikel hat nicht unbedingt etwas mit Bienen zu tun, ausser das Erdbeeren auch blühen und somit evtl. als Nahrung gesehen werden können. Ich fand die Idee aber so witzig das ich sie hier vorstellen wollte.

Auf Pinterest habe ich ein Foto gesehen und dachte mir: Das mache ich auch für den Balkon 🙂

Um was gehts es ? Der Trend des „Urban Gardening“ greift ja um sich und somit auch immer wieder die Frage nach den Platzverhältnissen, was manche Zeitgenossen dazu bewegt, recht kreative Ideen zu entwickeln, um mit diesem Problem umzugehen. Stichwort „Horizontal Gardening“.

Man nehme einen regulären Pflanzbehälter, ein Regenrohr sowie ein Elektrorohr, überall ein paar Löcher rein und schon hat man das Erdbeerbeet in die Höhe gebaut 😉

Hier ein paar Bilder meiner Versuchsanordnung:

Quelle: Hans Binsner
Quelle: Hans Binsner
Quelle: Hans Binsner
Quelle: Hans Binsner
Quelle: Hans Binsner